Nachhaltigkeit und Kunststoff – für viele Menschen passt das auf den ersten Blick nicht zusammen. Genau deshalb setzen wir bei Faserplast auf Transparenz statt auf perfekte Werbebotschaften. Wir zeigen offen, welche Verantwortung wir heute übernehmen, welche konkreten Massnahmen wir umsetzen und warum nachhaltiges Handeln für uns kein Trend, sondern Teil unserer täglichen Arbeit ist.

Eine berechtigte Frage. Wer den Namen «Faserplast» hört, denkt vermutlich nicht zuerst an Nachhaltigkeit. Eher an Kunststoff und Ressourcenverbrauch. Und genau deshalb finden wir: Dieses Thema verdient Ehrlichkeit statt Hochglanz-Marketing.
Ja, wir tragen «Plast» im Namen. Ja, wir verkaufen Produkte aus Kunststoff. Und ja – wir verstehen, wenn Menschen dabei skeptisch werden. Nachhaltigkeit ist für uns deshalb keine Werbebotschaft, sondern eine tägliche Aufgabe. Eine, bei der wir nicht perfekt sind, aber konsequent besser werden wollen.
Denn Nachhaltigkeit bedeutet für uns nicht, möglichst grün nach aussen zu wirken, sondern Verantwortung für unsere Produkte, Ressourcen, Mitarbeitenden und Kunden zu übernehmen.
Faserplast ist ein Schweizer KMU mit einer über 50-jährigen Geschichte. Heute beschäftigen wir rund 30 Mitarbeitende. Wir sind kein Konzern, haben keine eigene PR-Abteilung und verfügen auch über keine 80-seitigen Nachhaltigkeitsberichte mit Hochglanzbildern.
Was wir stattdessen haben:
Nachhaltigkeit beginnt bei uns im Alltag.
Wer nachhaltig handeln will, muss zuerst Verantwortung für Menschen übernehmen. Deshalb investieren wir bewusst in Gesundheit, Sicherheit und ein Arbeitsumfeld, in dem sich unsere Mitarbeitenden langfristig wohlfühlen.
Nachhaltigkeit bedeutet für uns auch gute Arbeitsbedingungen zu schaffen, damit sich unsere Mitarbeitenden langfristig wohlfühlen und gesund bleiben.
Viele nachhaltige Entscheidungen wirken unspektakulär. Genau das macht sie glaubwürdig.
Wir hinterfragen laufend:
Auf unserer Nachhaltigkeitsseite zeigen wir Ihnen transparent, welche Themenbereiche wir bereits umgesetzt haben.
Nachhaltigkeit ist ein grosses Wort, welches oft auf verschiedene Weise interpretiert wird. Deshalb wollten wir ein System schaffen, das unsere nachhaltigen Produkte nachvollziehbar ausweist und bewertet – für uns selbst und für unsere Kunden.
So entstand unser eigenes Ökolabel greenfapa. Wir prüfen all unsere Produkte auf 13 greenfapa-Kriterien und berechnen daraus einen Score. Ab einem definierten Mindestscore erhält ein Produkt das greenfapa-Label.
Bewertet werden unter anderem:
Wichtig ist uns dabei vor allem Transparenz.
Erhält ein Produkt dieses Label, zeichnen wir das auf der jeweiligen Produktseite aus. Ein Beispiel:

Nicht alle Produkte in unserem Sortiment erfüllen heute diese Anforderungen vollständig. Manche Sortimentsbereiche sind historisch gewachsen und entsprechen nicht in jedem Punkt unseren heutigen Ansprüchen. Das kommunizieren wir offen, denn Nachhaltigkeit bedeutet für uns nicht, perfekt zu wirken, sondern glaubwürdig besser zu werden.
Ein konkretes Beispiel für Upcycling in unserem Sortiment:
Unser Rigolenmodul EcoBloc Inspect 420 entsteht durch Upcycling von rund 6’000 recycelten Joghurtbechern. Dieses Beispiel macht sichtbar, dass Kunststoff nicht automatisch ein Wegwerfprodukt sein muss. Entscheidend ist, wie Materialien genutzt, wiederverwertet und in sinnvolle Kreisläufe integriert werden.

Zwei Themen liegen uns besonders am Herzen: Wasser und Luft. Diese Themen greifen wir in unseren beiden Fachbereichen auf.
Mit unserem Kompetenzbereich faparain treiben wir die sinnvolle Nutzung von Regenwasser voran. Regenwasser aufzufangen, zu speichern und zu nutzen – für den Garten, die Toilette, die Wäsche – das ist sinnvolle Ressourcennutzung. Ausserdem wird dadurch das Trinkwassernetz entlastet, der Grundwasserspiegel geschützt und es werden Überschwemmungsrisiken reduziert. Wir haben bereits über 5’000 Projekte in Regenwassernutzung und Retention begleitet und sind durch unser Fachwissen und unsere Erfahrung Experten auf diesem Gebiet.
Nachhaltigkeit betrifft nicht allein Umweltfragen, sondern auch die Gesundheit von Menschen. In unserem Kompetenzbereich faparadon setzen wir uns mit Lösungen gegen Radon auseinander,. Das radioaktive Edelgas ist ein unsichtbares Gesundheitsrisiko in vielen Schweizer Gebäuden. Radon ist nach dem Rauchen die zweithäufigste Ursachen für Lungenkrebs. Das Problem: Das Gas ist unsichtbar, geruchslos und geschmacklos. Wenn wir Radon reduzieren, schützten wir langfristig Menschenleben. Auch das verstehen wir unter nachhaltigem Handeln.
Wie dieser Beitrag zeigt, ist Nachhaltigkeit für uns kein einzelnes Projekt und keine Kampagne, sondern die Summe vieler täglicher Entscheidungen. Wir wissen, dass ein Unternehmen mit «Plast» im Namen besonders kritisch betrachtet wird. Vielleicht ist genau das unsere Chance, denn es zwingt uns dazu, besonders ehrlich zu sein. Wir möchten nicht die lautesten Versprechen machen, sondern die verlässlichsten.
Nachhaltigkeit zeigt sich nicht in grossen Worten, sondern in konsequentem Handeln. Für uns bedeutet das Verantwortung übernehmen, langfristig denken, transparent kommunizieren und kontinuierlich besser werden. Für unsere Kunden, für unsere Mitarbeitenden und für die Umwelt.